Die Baptistengemeinde Landshut hat einen neuen Pastor

Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde in Ergolding begrüßt Florentin Fritsche

Am Sonntag, den 24. Januar, fand die Einführung von Florentin Fritsche in seinen Dienst für die EFG Landshut statt.

Coronaschutzbedingt wurde die Einführung auf zwei Gottesdienste verteilt. Pastor Fritsche und seiner Frau Melanie wurden dabei nicht nur seitens ihrer zukünftigen Kirchengemeinde ein bunter Strauß an Glück- und Segenswünschen mit auf den Weg gegeben.

Auch aus dem herzlichen ökumenischen Miteinander im Landshuter Raum heraus erhielten sie - neben kleinen Willkommenspräsenten und wohlwollenden Grußworten der verschiedenen Kirchen, Diensten und Bürgermeister - manch wertvollen Tipp für den künftigen Dienst.

Die Festpredigt hielt der Straubinger Pastor Johann Drogt. Dieser legte, als Fazit aus seiner eigenen Kindererziehung, nahe, jungen Christen nicht alle Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen, sondern ihnen vielmehr zu helfen, daran zu wachsen und einen Sinn im Leben zu finden. Eine Hauptaufgabe im „schönsten Beruf der Welt“ sah er darin, den Überblick zu behalten und Leute zu ermutigen, ihre gottgegebenen Begabungen einzusetzen. Das sei besser, als alles selbst machen zu wollen.

Da Mitsingen momentan nicht erlaubt ist, fiel es sicher manchem Besucher schwer, nicht mit in die modernen Lieder der Lobpreisband der Gemeinde einzustimmen. Ein Trio aus Blockflöte, Geige und Klavier brachte hingegen mittels klassischer Klänge zum Ausdruck, dass Gottes gute Gabe der Musik nicht unbedingt immer Worte benötigt, um den Geist zu erfrischen.

Diese Frische brauchte man im Anschluss, um bei einem Quiz den auch frisch eingesegneten Pastor Fritsche näher kennenzulernen. Dabei kam zum Vorschein, dass er als gelernter Architekt nicht nur Bibelwissen als Pastor mitbringt, sondern auch ein Verständnis, wie eine Kirchengemeinde als geistliches Haus weiter aufgebaut werden kann.

Denn bei aller Freude über den erhaltenen Segen möchte er mit seiner neuen Gemeinde ebenso freudig ein Segen für die Stadt und das Land sein. Und das heißt nicht nur, manch Gutes fortzuführen, sondern auch Neues aufzubauen, damit das Gute der Botschaft von Jesus Christus noch von vielen Menschen erfasst werden kann.

 

Aus dem Zeitungsartikel zur Einführung von Florentin